
Letzte Aktualisierung: 16.11.2020
Barrierefreier Zugang eines Rollstuhlfahrers in die Mietwohnung mittels nachrüstbarem, batteriebetriebenem Motor-Türschloss
Privatwohnung | Landkreis Tübingen
Welche Herausforderung bestand und wie sieht die Lösung aus?
Die Herausforderung
Beim Aufschließen der Wohnungstür verhakt sich aufgrund der eingeschränkten Handmotorik regelmäßig der Schlüssel im Schlüsselloch, reißt gelegentlich ab oder fällt zu Boden.
Das Ziel
Die Wohnungstür soll ohne einen mechanischen Schlüssel von innen oder außen geöffnet werden können.

Die Lösung
In die Wohnungstür wurde ein nachrüstbares elektronisches Türschloss montiert. Das Türschloss kann mit einer Fernbedienung sowie mit der dazugehörigen App geöffnet und verschlossen werden.
Welche Problembereiche betrifft der Fall?
Barrierefreiheit
Hilfsmittelversorgung
Ergonomie
Gesundheit
Wie wurde die Lösung umgesetzt?
Welche Technologie kam zum Einsatz und was sind die Effekte?

Batteriebetriebenes Motorschloss NUKI smart Lock 2.0
Inkl. Funkschlüssel NUKI FOB und NUKI App
Plus
- Intuitive Bedienung mittels App und Funkschlüssel
- Körperliche Entlastung durch Verminderung unergonomischer Drehbewegungen
- Öffnen der Tür auch im Krankheitsfall z.B. vom Bett heraus möglich
- Keine Gefahr mehr, dass Schlüssel abbricht oder herunterfällt
- Durch Batterie auch bei Stromausfall weiter nutzbar
Minus
- Batterie muss gewechselt werden
- Schloss lässt sich nur von einer Person öffnen (per FOB und App gebunden)
- Montage muss wegen körperlicher Einschränkung durch technisches Personal erfolgen
Was sagt der Nutzer zur Lösung?

„Es gibt eigentlich keine großen Nachteile beim NUKI Schloss, auch wenn es mal nicht funktioniert, oder das WLAN ist nicht da, kann man es ganz einfach normal mit einem Schlüssel öffnen.“
Weitere Informationen zur Lösung finden Sie in der durchgeführten Fallstudie.