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Translation und Prävention

Potenziale der Digitalisierung für effizientere, sektorenübergreifende Versorgungsprozesse beleuchten

Über das Fachforum soll die digitale Vernetzung von Reha-Einrichtungen, Therapie- und Arztpraxen und Akutkrankenhäusern verbessert werden. Ziel ist es, den Übergang von der Klinik zur Rehabilitation und zur Eingliederung in den Alltag zu beschleunigen und langfristig Pflegebedürftigkeit zu reduzieren.

Eine Seniorin hält eine zusammengerollte Gymnastikmatte in den Armen und hält einen Daumen hoch.

Geeignete Teilnehmende

Einrichtungen der (geriatrischen) Rehabilitation

Kostenträger für Rehabilitation & Therapie

Rentenversicherungen

Krankenkassen

Fachforenleitung

Porträtfoto von Prof. Dr. med. Imad Maatouk. Mann mit dunkelbraunen Haaren, Brille und dunkelbraunen Augen.

Prof. Dr. med. Imad Maatouk

Universitätsklinikum Würzburg

Prof. Dr. med. Imad Maatouk bringt langjährige Erfahrung in integrierter psychosomatischer Medizin, digitaler psychosozialer Medizin und Versorgungsforschung in das Fachforum ein – mit einem besonderen Fokus auf die translationale Umsetzung innovativer Konzepte in die klinische Praxis.

Zudem verantwortet er Präventions- und Resilienzprogramme an der Schnittstelle von Innerer Medizin und Psychosomatik.

Porträtfoto von Dr. med. Harald Berger. Mann mit halb kahlem Kopf, dunkelgrauen Haaren, Brille und dunkelbraunen Augen im Anzug.

Dr. med. Harald Berger

Deutsche Rentenversicherung Nordbayern

war selbst in der Patientenversorgung tätig und ist über zahlreiche Berührungspunkte täglich mit der Pflege verbunden:

„Ich habe 20 Jahre als Anästhesist in verschiedenen Akutkliniken sehr gut, sehr gerne und sehr intensiv mit Pflegekräften zusammengearbeitet. Meine Frau arbeitet für die Pflegedirektion einer Universitätsklinik und mein Sohn ist in der Ausbildung zum Pflegefachmann. Es ist mir daher auch ein sehr persönliches Anliegen meine ganze berufliche Expertise, insbesondere auch auf dem Gebiet der Verbesserung durch digitale Prozesse und Kommunikation, hier einzubringen.“

Geplante Maßnahmen für 2026

Das Fachforum Translation und Prävention nimmt eine zentrale Rolle bei den folgenden Maßnahmen ein.

Informationskampagne

Planung und Umsetzung einer bayernweiten Informationskampagne in Form von Online- sowie Offline-Formaten. Die Kampagne informiert zu bereits existierenden technischen Hilfen.

Informationsplattform

Planung und Umsetzung einer digitalen Plattform, auf der alle relevanten Informationen, Projekte und Angebote der digitalen Pflege dargestellt werden. Ergänzend stellt die Plattform Lerninhalte zur digitalen Pflege und eine Technologiedatenbank zur Verfügung.

Netzwerkveranstaltungen

Koordinierung und Umsetzung hybrider Netzwerkveranstaltungen in allen Bayerischen Regierungsbezirken, um ein Netzwerk für die innovative Pflege zu etablieren. In den Veranstaltungen wird das Wissen zu Pflegetechnologien und digitaler Transformation ausgetauscht und weitere Kooperationsansätze angestoßen.

Musterpflegeeinrichtungen

Aufbau eines Netzwerks von Musterpflegeeinrichtungen in Bayern, das die innovative Pflege wie digitale Anwendungen und Pflegetechnologien praktisch erlebbar macht.

Termine für 2026

Austausch fördern und Expertise gewinnen

Das Fachforum trifft sich regelmäßig in verschiedenen Formaten, um die Maßnahmen pro Jahr für das KiPf zu definieren. Gleichzeitig tauschen sich die Teilnehmenden zu aktuellen Entwicklungen aus und gestalten die Umsetzung aktiv in Feedbackrunden mit.
Weitere Termine folgen

Mit Ihrer Teilnahme am Forum können Sie zu einer besseren Koordination zwischen den Akteuren in Medizin, Reha, Therapie und Pflege beitragen. Damit setzen Sie sich für eine effizientere Nachsorge und die nachhaltige Stärkung der Rolle von Reha-Einrichtungen in der Prävention von Pflegebedürftigkeit ein.