
Anbahnung und Einsatz eines vorhandenen Talkers (Sprachausgabecomputer) nach fachlicher Beratung um Selbstbestimmung, Mitbestimmung und soziale Teilhabe zu fördern
Kurze Zusammenfassung
Problembereich
Ort der Umsetzung
Ausgangssituation
Die betoffene Person lebt mit schweren körperlichen Einschränkungen im Elternhaus und wird dort pflegerisch und pädagogisch betreut. Er kann nicht sprechen und seine Extremitäten nur minimal bewegen, weshalb er auf alternative Kommunikationsformen angewiesen ist.
Ein Talker mit Augensteuerung war bereits vorhanden, konnte jedoch bisher nicht genutzt werden, da das Umfeld den Umgang nicht gelernt hatte und die Person das Gerät nicht eigenständig starten konnte. Frühere pädagogische Maßnahmen haben die Fähigkeiten der Person zur aktiven Nutzung des Geräts zusätzlich eingeschränkt. Bisher wurde lediglich eine Ja-Nein-Kommunikation über farbige Karten eingesetzt, die nur begrenzt einsetzbar war.
Technische Hürden, fehlende Halterungen und mangelnde Routine im Alltag verhinderten bisher den Einsatz des Talkers.
Ziel
Bedarf
- Das Gerät muss an die häusliche Situation angepasst werden.
- Die Augensteuerung muss kalibriert werden.
- Das Umfeld muss in der Nutzung beraten und geschult werden.
Flankierende Bedürfnisse
Eingesetzte Technologie
Herausforderungen im Betrieb
Ressourcen
- Die betroffene Person ist aufmerksam, kommunikativ und motiviert.
- Die Krankenkasse unterstützt die Bereitstellung von passenden Halterungen.
Pflegefachlicher Bezug
Ergebnis
- Der Talker wird aktiv genutzt.
- Technische Anpassungen und Kalibrierung wurden erfolgreich umgesetzt.
- Das Umfeld erkennt zunehmend den Nutzen des Geräts.
- Die betroffene Person kann zeigen, was er versteht und kommuniziert.
- Erste Ziele der Selbstbestimmung und sozialen Teilhabe wurden erreicht.
- Eine Fortlaufende Begleitung notwendig, um Routine und Sicherheit im Einsatz zu gewährleisten.